Auf eigene Faust von Nord nach Süd durch Bolivien

Bolivien ist noch kein Touristenziel. Deshalb ist es umso spannender, die Lebensweise der Menschen dort kennenzulernen, ehe sie überformt wird vom Massentourismus. In den zwei Sommermonaten 2019 – dort war aber Winter – hat Mechthild Westerbarkey viele Eindrücke gesammelt und die leuchtend bunten Farben der traditionellen Kleidung und das quirlige Leben, z.B. in der Stadt La Paz, auf vielen Fotos festgehalten.

Am Mittwoch, den 27.11.2019 wird sie um 17.00 Uhr im Bürgertreff Campus in Meschede, Kolpingstr. 20 ihre Eindrücke und die kleinen Erlebnisse, die die Reise spannend gemacht haben im Hochland Boliviens, allen Interessierten in sehr farbigen Bildern sehr gerne vermitteln. Der Eintritt ist frei.

Buenos NoJazz erneut im Bürgertreff Campus

Wer glaubt, Jazzrock sei tot, der wird sich wohl am Freitag, den 22. November im Mescheder Bürgertreff Campus auf der Kolpingstraße eines Besseren belehren lassen müssen.

Nach einer kreativen Sommerpause stellt BUENOS NOJAZZ die neuen Kompositionen der beiden musikalischen Köpfe der Band, Heiner Bartsch (Keyboards) aus Meschede und Michael Ressel (E-Gitarre) aus Lippstadt, vor.

Zusammen mit Johannes Reimer (Schlagzeug) und Holger Losch (E-Bass), beide aus Soest, verspricht das Quartett wieder einen vergnüglichen Abend mit einem sich immer vielseitiger entwickelnden Repertoire. Eines der neuen Werke, „Exceeding Limits“, wagt, wie der Name schon sagt, einen Schritt über die stilistischen Grenzen hin zum Art-Rock.

Aber grundsätzlich setzt sich Buenos NoJazz solche Grenzen ja sowieso nicht und musiziert ohne Druck von außen nach Herzenslust und Laune irgendwo zwischen Pop und Jazz.

Natürlich erklingen auch wieder viele Stücke der aktuellen CD „This Direction, Please!“, die u.a. übrigens auch bei der Bücherstube Linhoff in Meschede käuflich zu erwerben ist.

Infos über Buenos NoJazz gibt’s auf www.buenosnojazz.de.

Das Konzert beginnt um 20:00 Uhr, der Eintritt zum Konzert ist frei.

JAZZ FOUR FUN

Jazz four fun, nein, four ist kein Rechtschreibfehler, sondern die ursprünglich vier Musiker spielen seit 2011 traditionellen Jazz in seiner ganzen Breite. Diese vier Musiker verbindet die Freude am gemeinsamen Spielen mit tollen Gigs und viel Spaß beim Üben und mit Lust auf Jazz in allen Facetten.

Bernd Dürich führt die Band am Piano stilsicher und dynamisch an, Martin Bischopink lässt durch sein melodiöses Spiel am Saxophon und der Klarinette keine Wünsche nach bekannten Jazzstandards offen.

Am Bass sorgt Ernst Spiekermann für die erforderliche Harmonie.

Für die Begleitung am Schlagzeug ist Siegfried Knoche zuständig. Relaxt und unaufgeregt legt er einen hervorragenden Rhythmusteppich. Außerdem kommt seine rauchige Gesangsstimme, welche an Louis Armstrong erinnert, voll zum Einsatz und sorgt so für das i-Tüpfelchen eines Jazz Auftritts.

Zu hören und zu sehen sind diese Musiker am Samstag, den 26.10.2019 von 19.30 bis 22.30 Uhr im Bürgertreff Campus in Meschede. Der Eintritt ist frei!

Kanadischer Gitarrenvirtuose Don Alder live im Bürgertreff Campus

Der Gitarrenvirtuose Don Alder spielt am 19. Oktober 2019 in Meschede. Der kanadische Singer/Songwriter gastiert im Rahmen seiner Europa-Tour um 20:00 Uhr im Bürgertreff Campus. Die Musik des erfahrenen Künstlers bewegt sich zwischen verschiedenen Musikgenres: so finden sich in seinem Repertoire Stücke mit Elementen aus Jazz, Folk, Roots, Blues, Bluesgrass und World-Music (www.donalder.com). Durch seine spezielle Fingerstyle- und Perkussionstechnik kann er das Klangbild einer gesamten Band erzeugen. Er spielt so virtuos, dass man meint man höre mehrere Gitarren gleichzeitig.

Don Alder ist einer der wenigen Musiker weltweit, der die außergewöhnliche „harp guitar“ (so genannte Kastenhalslaute) spielt. Durch zusätzlich angebrachte Saiten entlockt er seinem Instrument zusätzliche Basstöne.

Der mehrfach ausgezeichnete Solo-Gitarrist Don Alder präsentiert in Meschede Songs seiner aktuellen CD „Armed & Dangerous“ mit einem Klangspektrum von „mild“ bis „wild“. In seinen ausschließlich selbst komponierten Songs spiegeln sich Erfahrungen aus seinem bewegten Leben wider.

Don Alder verspricht für seinen Auftritt in Meschede: „Sie werden überrascht sein, was man mit einer Akustik-Gitarre alles machen kann.“

Der Eintritt ist frei!

„Das andere Gesicht“ (nicht nur) der brasilianischen Gesellschaft – Einblicke in den „Hof der Hoffnung“ – Fazenda da Esperanca

Lichtbildvortrag des Mescheder Priesters Christian Heim am Dienstag, 01. Oktober 2019, um 20.00 Uhr im Bürgertreff Campus, Meschede, Kolpingstr. 20 – Eintritt frei

Manchmal scheint der Kontinent der Hoffnung, Brasilien, gar nicht so hoffnungsvoll. Hier kommen mehr Menschen durch Schusswaffen in Drogenkriegen und kriminellen Handlungen ums Leben als in sonst einem Land der Welt. Die Gefängnisse quellen über und werden von sogenannten „Fraktionen“ regiert, denen gegenüber die Politik machtlos ist. Täglich kommen immer mehr Menschen in die Obdachlosigkeit. Die Selbstmordrate nimmt besonders unter Jugendlichen ständig zu. Christian Heim, deutscher Priester, gehört einer Gemeinschaft an, die sich “Familie der Hoffnung” nennt und sich somit die Hoffnung auf die Fahne geschrieben hat. Er lebt zweieinhalb Autostunden vom Moloch São Paulo entfernt in idyllischer Berglandschaft auf einem Hof der Hoffnung (Fazenda da Esperanza) mit 130 Männern, die einen Weg „raus“ suchen: raus aus Sucht und Abhängigkeit, raus aus Kriminalität und Prostitution, raus aus Zuhälterei und einem Leben ohne feste Bleibe. „Aber eigentlich“, so Christian Heim, „heißt das Wort nicht ‚raus’, sondern ‚rein’…! Rein in ein neues Leben, rein in ein Leben, wo sich jeder als Subjekt, als wertvoll und als Hauptperson erfährt. Rein in ein Leben, in dem die Entdeckung der Liebe zu sich selbst einen in die Entdeckung der Zuwendung zum Nächsten führt. Rein in ein Leben, in dem wieder Frieden, Freude, Freiheit und Beziehungsfähigkeit eingeübt wird. Und das alles mitzuerleben, darin Menschen zu begleiten, zu sehen, wie Hoffnung wächst, ist großartig,“ Das Leben auf den Höfen der Hoffnung ist einfach. Die Herausforderungen sind groß und oft genug kommen die Menschen als „hoffnungslose Fälle“ dort an. Aber dann tun diejenigen, die sie aufnehmen das, was sie gelernt haben: „Wir lieben sie um ihrer selbst willen“. Und die Liebe ist immer der Anfang zu einem neuen Weg.

Christian Heim erzählt von seiner Arbeit in den letzten sechs Jahren in Brasilien und steht Rede und Antwort für alle Fragen.